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Es werden Posts vom März, 2014 angezeigt.

Einer der schwarzen Wache...

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...hier stehe ich nun, mein Atem schnell und von 
warmen Nebel, sämtliche Muskeln angespannt vom 
Kampf und noch im Reflex verharrend. Meine Klinge 
ist laut gegen Eisen geschnellt und leise durch weiches, 
fauliges Fleisch mit bestialischem Gestank gefahren. 
Habe im Blute meiner Widersacher gebadet und mich 
an des Drachen feurigen Odem gewärmt...

Sie kamen zur zweiten Stunde des Tages, schnell und 

unhörbar gegen die Mauer. Nur die schwarzeren 
Schatten, als die der Nacht selbst, verrieten sie 
nachdem meine Wahrnehmung gegen den Zweifel 
gewann. Keine Zeit Alarm zu geben, trotz oder wegen 
der Übermacht. Zu weit weg, meine Gefährten und 
sicher auch zu tief ihr wohlverdienter Schlaf. Habe 
mich allein den Schatten gestellt, drohte übermannt 
zu werden, doch mein Schwur ließ mich Knochen 
brechen und Fleisch zerfetzen. 
Die Lücken des Gelernten füllte ich mit animalischem 
Instinkt und unmenschlicher Brutalität.

Stolz erfüllt mich, habe sie zurückgeschlagen, während 

ihr Blut von der Spitze meiner Kli…

"Eid der schwarzen Wache"

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"Die Nacht bricht an und meine Wache beginnt. 
Sie wird erst mit meinem Tod enden. 
Ich werde keine Krone tragen und keinen Ruhm ernten. 
Ich lebe und sterbe auf meinem Posten. 
Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. 
Ich bin der Wächter auf den Wällen. 
Ich bin das Feuer, das in der Kälte wärmt, 
das Licht das den Morgen bringt, das Horn, 
das die Schlafenden weckt, 
der Schild, der das Reich der Menschen schützt. 
Ich weihe mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, 
für diese Nacht und allen Nächten, die 
kommen werden."


Die schwarze Wache (Game Of Thrones)



Der Cowboy

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Einen schwarzen und verstaubten Stetson trug er, mit einer Krempe, die 
etwas mehr als die Höhe des Hutes betrug und so seine stahlblauen 
Augen und seinen Nacken vor Regen und der Sonne schützte. 
Über und unter dem Hutband, das wie ein einfacher Lederriemen 
gehalten war, sah man weiße Ränder vom Schweiß. Graue Haare
lugten unter der Kopfbedeckung hervor und reichten ihm bis eben über 
seinen Hemdkragen. Er war außer Atem. Die Jahre hatten sich schon in 
sein braungebranntes Gesicht gegraben und die Kälte der Nächte wie 
auch die Hitze der Tage taten ihr Übriges. Vom Wetter zerklüftet, wie die 
Felsen, die sporadisch das Bild der Landschaft prägten. Die tiefsten Falten 
jedoch bedeckte sein ebenso heller Oberlippenbart, der sich an den 
Mundwinkeln vorbei bis zum Rand des Kinns nach unten hinzog und einen 
Kontrast zu seiner dunklen Haut bildete. Die Sonne stand schon tief und 
verriet auch, dass er sich seit wenigstens drei Tagen nicht rasiert hatte. Das 
Leder seiner Chaps, die seine Beine bede…