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Es werden Posts vom April, 2014 angezeigt.

Siehst du es denn nicht?

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Wie die Sonne funkelnd durch das Dach eines Baumes 
scheint. Wie die Regentropfen aus enormer Höhe auf 
den Boden treffen, zerspringen, nur um sich dann 
wieder zu vereinen und sich dem Kreislauf des Lebens 
erneut anzuschließen. Das goldene Glitzern der 
Morgensonne im Tau auf Wiesen und Spinnennetzen. 
Das Strahlen in den Augen lachender Kinder. Den 
kraftvollen und enthusiastischen Lauf eines Hundes, 
den sein liebendes Herrchen ruft. Den Stolz eines 
Pferdes, der sich in seiner Körperhaltung zeigt. Die 
Aufmerksamkeit einer Katze, die durch die Büsche 
schleicht. Wie die Sonne die goldgelben Weizenfelder 
beleuchtet, der Wind das Korn wiegt. Wie es aussieht 
als würde Gottes Hand über die Ähren streichen und 
sie für uns segnen. Wie am Abend der Staub im roten 
Licht der Sonne tanzt.

Riechst du es denn nicht?


Wie der Regen die Luft gewaschen hat, die deine 

Lungen füllt. Wie süß das Wasser riecht, wenn dein 
Körper ausgetrocknet ist. Wie der Wind die Sehnsucht 
mit sich trägt. Wie die Blumen duften u…

Ihre Majestät, die Zeit...

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Tempus fugit….unaufhaltsam und älter als das 
Universum selbst, fließt dahin, unbeirrt vom 
Entstehen der Sonnen, Sterne und von der 
Geburt der Planeten. Allgegenwärtig, auch hinter 
Stahl und dickstem Stein verneigt sich der Staub 
vor ihrer intergalaktischen Königlichkeit, legt ihr 
einen Teppich des Verweilens. Doch wissend, 
dass der Stillstand dem Tode gleichkommt, 
berührt sie jedes einzelne Staubkorn mit ihrem 
Schleier der Linearität und einer unmerklichen 
Zärtlichkeit.
Will des Staubes Partikel erst bedauern, doch 

dann wird mir klar: Mich reißt sie mit in ihrem 
Strudel, vernarbt mich an Körper und Seele. 
Sie rinnt mir wie feinster Sand durch die Finger. 
Dabei möchte ich sie halten, in dem Einen oder 
Anderen Augenblick verweilen. Wenn ich dir in 
die Augen sehe, will ich es fangen, das Funkeln 
in jenem Zeitpunkt wenn du kurz davor bist, mir 
aus tiefstem Herzen zu sagen, dass du mich liebst. 
Dich einatmen, unbegrenzt und von unserem 
Feuer gewärmt innehalten.
Dann wünschte ich, ich hätte d…

Her Majesty "The Time"

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Tempus fugit .... unstoppable and older than the universe 
itself, flows on, unperturbed by the arise of the suns, stars 
and the birth of the planets. Omnipresent, even behind the 
steel and thickest stone the dust bow down to their 
intergalactic majesty, lay a carpet of lingering. But knowing 
that the standstill is equivalent to death, it touches every 
single mote of dust with her veil of linearity and an 
imperceptible tenderness. 
Will only regret of the dust particles, but then I realize: 

it tears me cum in her whirl, scarred me in body and soul. 
She runs me like fine sand through the fingers. At that i want 
to keep her, to linger into the one or other moment. When I 
look into your eyes, I want to catch it, the sparkle in that 
moment when you're about to tell me from the bottom of 
my heart that you love me. Breathe you, unlimited 
indefinitely and warmed by our fire. 
Then I wish I had the subjective sense of time the sun. 
For me oh so important, an infinite treasure, but the time, 

Mein Weg zu dir...

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Dienstschluss - Den Kragen hochgeschlagen, den Hut 
tief ins Gesicht gezogen, gehe ich auf der Bundesstrasse 
entgegen der Fahrtrichtung. Den letzten Bus hatte ich 
verpasst und für ein Taxi reichte mein Geld nicht mehr. 
Neben meinem Versprechen, heute Nacht noch bei dir zu 
sein, treibt mich auch die unbändige Sehnsucht dazu, die 
35 Km nun zu Fuß zu bewältigen. Meine Schritte sind 
schwer und der Schnee knirscht unter ihrer Last. Der 
eisige Ost-Wind treibt mir die Tränen in die Augen und 
beißt an meinen Ohren. Große weiße Schneeflocken 
tanzen vor meinem Gesicht und das Weiß am Boden 
lässt die Nacht heller wirken, reflektiert das letzte Licht 
am Ortsausgang, wo der Wald auf beiden Seiten die 
Strasse säumt. Ich muss dort entlang, in die Dunkelheit, 
die wie ein schwarzes Loch die Strasse verschlingt. 
So gehe ich stapfend, setze mühselig einen Fuß vor den 
Anderen und denke an die weiße Farbe des Schnees, die 
wie so vieles in meinem Leben nur eine Illusion war. 
Neue Lichtreflexe auf der weißen…

Tausend Jahre

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Gefühlte Tausend Jahre währt meine Wanderung auf 
dieser Erde, auf der Suche nach Frieden in mir. Bin so 
oft gestorben und schreiend wiedergeboren in dieses 
Leben. Wurde misshandelt, gegeißelt und von den 
Meinen verstoßen. Doch habe ich meine Ketten 
gesprengt, dachte ich hätte ihn gebrochen den Fluch 
und bin mit weiten, brennenden Schwingen 
davongeflogen. Meine Seele verwundet an anderer 
Stelle vernarbt – ausgestoßen.
Blutverschmiertes Herz, kannst du Liebe finden? 

Meine Augen haben mich betrogen, haben Mutter und 
Vater gesehen, doch das war gelogen. Jetzt schaue 
ich mit Gefühl, Instinkt und der Skepsis eines Wolfes, 
wirke verstohlen, sehe farbige Auren oder schwarze 
Schatten auf den Seelen. Gehe mit leisen Schritten 
durch den Tag und verhalten durch die Nacht, sie 
nicht zu wecken, meine Dämonen. Fühle mich 
geschützt in den Dämmerungen, den Twilight Zonen.
Sehe Dinge in einem anderen Licht, von der Schönheit 

dieser Erde, als sollten sie mich trösten. Mir den 
Schmerz nehmen von meinem eig…